CircO - Netzwerk für Zirkuskünste Hannover

Minis-Kurs am Donnerstag ab Januar

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Ab Januar werden die Minis, die sonst am Dienstag im Freizeitheim trainiert haben, dies am Donnerstag von 15:30 bis 17:00 tun. Unter der freundlichen und kompetenten Anleitung von Stephanie Höll wird von fortan nun im großen Saal mit noch mehr Möglichkeiten geprobt werden.








 

CircO erhält Stadtkulturpreis des Freundeskreis Hannover e.V.

Juchu! Große Freude bei uns!!  Wir sind am 22. November mit dem renommierten Stadtkulturpreis des Freundeskreises Hannover e.V. ausgezeichnet worden!

„Tausende große und kleine Artistinnen und Artisten freuen sich über den Stadtkulturpreis. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Anerkennung, die eine Bestätigung für die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre ist und ein Ansporn, diese Kunst weiterzuentwickeln, die Tanz, Theater und Musik zu einer besonderen Form verbindet“, gratuliert auch Kultur- und Schuldezernentin Marlis Drevermann. 


Mit dem Stadtkulturpreis werden Personen oder Institutionen ausgezeichnet, die nicht allein in ihrem Metier erfolgreich sind, sondern darüber hinaus Stadtverbundenheit zum Wohle der Menschen praktizieren und dazu beitragen, die Lebensqualität Hannovers zu verbessern und das öffentliche Erscheinungsbild Hannovers positiv zu beeinflussen.

Mehr zum Kulturpreis, hier klicken

 

Rückblick: Was uns bewegt = What makes us move

Gemeinsam mit der Kulturhauptstadt Tallinn 2011 und der Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung (LKJ) haben die LAG und CircO Hannover im Sommer zwei große Projekte gemacht. Beide Male waren Jugendliche des Circus in Beweging (Belgien), des Zirkus Elleboog (Holland), des Albert and Friends Instant Circus (England), des Tskirkusstudio Folie (Estland), der Salpaus Zirkusschule (Finnland) und Jugendliche aus unseren niedersächsischen Gruppen beteiligt. In jedem der beteiligten Länder findet jeweils ein Treffen aller Beteiligten statt.

1. Das Treffen in Hannover vom 20. bis 28. Juli

Insgesamt fast 100 Teilnehmer/innen haben in den Räumen des CircO Hannover und der IGS Hannover Linden trainiert und wurden von der Mensa der Schule verpflegt. Übernachtet wurde in der Jugendherberge am Maschsee. In den ersten Tagen stand das Training in verschiedenen Workshops im Mittelpunkt. Das Angebot reichte von Akrobatik über Jonglage bis zu Tuch und Seiltanz. Die Teilnehmer waren begeistert von der Qualität des Angebots und der Referenten. Das Organisationsteam des CircO hatte für Ansprechpartner für jede Gruppe gesorgt, für die Teilnehmer/innen waren Fahrräder organisiert, das Organisationsbüro war ständig besetzt, sodass alles reibungslos lief. Nur einige ausländische Teilnehmer mussten ab und zu wieder eingesammelt werden, wenn sie sich mit ihren Rädern in Hannover verfahren hatten. Das GOP hatte am Freitagabend alle zu einem Besuch eingeladen. „Talents“ zeigten ein überzeugendes Programm. Das beste, was es seit langem im GOP gegeben hat, war die einhellige Meinung der Hannoveraner. Höhepunkt war dann das „Fest für junge Leute“ im großen Garten. Hunderte von Besuchern sorgten für eine Atmosphäre wie beim richtigen „Kleinen Fest“, das gemeinsam am letzten Abend besucht wurde. Auf zehn Bühnen präsentierten die beteiligten Gruppen ihre 20minütigen Programme und das Publikum wechselte von Bühne zu Bühne. Zum Rahmenprogramm gehörten dazu noch ein nachmittägliches Picknick im Georgengarten und natürlich ein großes Abschiedsfest im Freizeitheim Linden. Unser Beitrag zu dem Projekt „What makes us move“ ist also rundum gelungen. Jede der beteiligten Gruppen war aufgefordert ihr besonderes Profil zum Ausdruck zu bringen. Unsere besondere Stärke ist das Denken in Netzwerken und die Kooperation verschiedener Partner. So laden wir nicht als eine autonome Zirkusgruppe andere Gruppen ein, sondern die Netzwerke der LAG, des CircO und der LKJ Niedersachsen unterstützen sich bei der Vorbereitung und Durchführung. Auch das Angebot der Workshops soll die Jugendlichen der verschiedenen Gruppen zusammen bringen und das Fest für junge Leute gibt allen Beteiligten ein besonderen Aufführungsort, der sonst den Profis des „Kleinen Festes“ vorbehalten ist.

2. Das Festival in Tallinn vom 4. bis 14. August

Nur eine Woche später sind die Gruppen schon wieder zusammen. Aus Niedersachsen hatten wir (in Konkurrenz zur EJC in München) eine Gruppe zusammengestellt, die aus erfahrenen Jugendlichen bestand. In Tallinn sollte ein richtiges Festival stattfinden und jede Gruppe war gebeten worden ein möglichst gutes Zirkusprogramm mitzubringen. So fuhren wir los mit Shahriar, dem Yogaakrobaten, Leon und Nemo, den Jongleuren, Svenja am Marimbaphon, Yasemin am Tuch, Martin, der mittlerweile an der Zirkusschule Fontys lernt, am Pole, mit den Akrobatinnen Lisa und Jana, mit Julia und ihrer Schwester Jamu als Einradfahrerinnen, mit Tim, dem ausgebildeten Tuch und Tanzartisten, mit Sophia und Maren, die für die Moderation sorgen sollten.

Das Programm stand noch nicht, nur die Idee war schon da und in Tallinn sollte die Show einstudiert werden. Am Ende gab es große Begeisterung von mehr als 600 Zuschauern im Zirkuszelt und das Konzept war aufgegangen. Wermutstropfen war, dass die Akrobatinnen wegen einer Verletzung von Jana nicht auftreten konnten. Ansonsten hat das Programm in Tallinn alle ziemlich auf Trab gehalten: Täglich gab es wechselnde Shows der beteiligten Gruppen zu sehen. Die Zuschauer, die durch den wunderbaren Park herbeiströmten, wollten durch wechselnde Walk-acts unterhalten werden. Es gab ein umfangreiches Workshopangebot und außerdem musste zwischendurch das Programm noch einstudiert werden.


   

Circ’ A Holix in Indien

Circ’ A Holix in Indien vom 04.-09.12.11!

Eindrücke von Dustin Jürgens 

Es war eine nebelige Nacht, als wir nach hundert Stunden Flug und einem zehnstündigen Aufenthalt in Paris endlich in Neu Delhi – Indien gelandet waren. So dachten wir, aber der Nebel in der Luft entpuppte sich als ekliger Smog. Nach einer sehr holprigen Fahrt im Bus (was nicht daran lag das die Straßen in Delhi schlecht sind, sondern einfach daran, dass die Vehikels keine vernünftigen Federungen besitzen) ging es ab in unsere Gastfamilien.


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Trainingswoche der Circ’ A Holix 24.10.-29.10.

In der zweiten Ferienwoche vom 24. bis 29. Oktober haben sich 20 Mitglieder des Niedersächsischen Jugendzirkus, die Circ’ A Holix, unter der Leitung eines erfahrenen Teams von ehemaligen Teilnehmern, eine Woche lang in der Turnhalle des Franziskusgymnasiums in Lingen einquartiert, um ihrem neuen Programm „Jugendbewegungen“ den letzten Schliff zu geben. Seit dem “Wandervogel” (die erste Jugendbewegung in Deutschland) hat sich viel verändert. Doch der Wunsch nach etablierter Jugend- Kultur und Bewegung ist nach wie vor da. Die Circ`A Holix haben zu diesem Thema ihre ganz eigene Interpretation und Ausdrucksweise gefunden, die sie nun in ihrer umfassenden Werkschau in der Turnhalle präsentierten. Im Intro begegnen sich Jugendliche zu ganz verschiedenen Musikeinspielungen; sie suchen nach Orientierung und Zugehörigkeit, die die meisten von ihnen durch die Mainstream- Musik finden und so dann der Hauptgruppe angehören. Andere bleiben einzeln am Rand. Wenig später wird die „Bewegung Facebook“ und ihre Nutzer, die auf diese Weise miteinander kommunizieren, durch präzise akrobatische Figuren symbolisiert. Es wird gechattet und sich zur Party verabredet. Getränkeflaschen (Jonglierkeulen) und viele Cocktailgläser (Diabolos) werden organisiert und dann sehr dynamisch und virtuos benutzt; viele hochkarätige Jongliereinlagen werden theatral dargeboten. Dass die Jugend heute sehr modebewusst ist, ist wohl bekannt. Doch dass Schaufensterpuppen ein artistisches Eigenleben führen und es sie nach oben zu den Sternen zieht (Vertikaltuchartistik), ist wohl nur bei den „Circ`A Holix“ möglich gewesen, die mit ihrem facettenreichen Programm das Publikum begeisterten. Die jungen Artisten verfügen über ein ausgezeichnetes zirzensisches Vermögen und eine gute Bühnenpräsenz, mit der sie viel Einblick ermöglichten, in das, was junge Menschen heutzutage bewegt.


 

(Auszüge aus dem Zeitungsartikel “Der Jugendbewegung den letzten Schliff gegeben - Circ`A Holix begeisterte mit neuem Programm”

von Meike Blunk/ Lingener Tagespost)

   

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